Allgemein, Australien, Länder

Exploring Western Australia: Unser Roadtrip nach Monkey Mia

An einem verlängerten Wochenende fuhr meine Gastfamilie in den Urlaub. Ich hatte also Glück und konnte an diesem Wochenende einen Ausflug planen bzw. buchen! Leider hatte keins der anderen Au-pairs Zeit, deshalb entschied ich mich alleine eine 4-tägige Tour zu buchen. Ein Roadtrip wäre sicher cooler geworden, aber so musste ich mich um nichts kümmern und habe gleichzeitig noch neue Leute kennen gelernt.

Tag 1: Hamburg National Park, Pinnacle Desert und Sandboarding

Freitags morgens traf ich also auf die Reisegruppe: dabei waren ein Chinese, ein Japaner, eine Deutsche (also ich :D) und 18 (!) Schweitzer. Die Gruppe war also letztendlich sehr europäisch bzw. Deutsch geprägt, Englisch wurde so gut wie gar nicht gesprochen.

Mit zwei kleinen Bussen fuhren wir zunächst in den Namburg National Park bzw. Pinnacle Desert. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Wüste mit sehr markanten Kalksteinsäulen. Man kann die Kulisse entweder von der Aussichtsplattform betrachten oder einen ca. 5 km langen Rundgang durch die „Wüste“ machen.

sandboarding-western-australia

Danach fuhren wir an einen Strand zum Sandboarding. Wo das genau war, kann ich leider nicht mehr sagen, aber es hat mega Spaß gemacht! Sandboarding ist quasi wie Snowboarden, nur auf Sand. Ich war bei dieser Aktivität allerdings nicht so talentiert und bin auf dem Brett im Sitzen die Sanddüne runter gefahren: also für mich war es eher Schlitten fahren 😉 Aber es hat echt super Spaß gemacht!

Tag 2: Hamelin Pool Marine Nature Reserve, Shell Beach und Shark Bay

Nachdem wir wieder ein paar Stunden im Bus saßen, kamen wir endlich im Hamelin Pool Marine Nature Reserve an. Zuerst schauten wir uns die Stromatolithen an. Wie sagte unser Guide: “It’s not exciting, but interesting.“ Das trifft es ganz gut, dabei handelt es sich nämlich „nur“ um eine Art Fossilien.

 

Nächster Punkt unserer Rundreise war der Shell Beach: es ist einer der zwei einzigen Strände auf der Welt, der nur aus Muscheln besteht! Außerdem genossen wir die tolle Aussicht über die Shark Bay. Der Name verspricht nicht zu wenig: wir konnten tatsächlich Haie sehen!

Tag 3: Monkey Mia un der Kalbarry National Park

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Am meisten freute ich mich auf Monkey Mia, denn der Strand ist berühmt für die wildlebenden Delfine, die am Vormittag mehrfach an den Strand kommen, um sich aus der Hand füttern zu lassen. Delfine haben wir tatsächlich gesehen, allerdings war es natürlich eine reine Touristenattraktion, die ich nicht weiterempfehlen kann.

Abschluss des Tages war der Kalbarry Nationalpark, wo wir an zwei verschiedenen Aussichtsplattformen Halt machten und eine wirklich wundervolle Aussicht und Natur genießen konnten. Dort würde ich auf jeden Fall gerne nochmal hin.

Tag 4: Coastal Cliffs

Am letzten Tag schauten wir uns noch die Coastal Cliffs in der Nähe von Kalbarry an und machten tolle Fotos, bevor dann wieder eine extrem lange Fahrt zurück nach Perth anstand.

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Insgesamt hat die Tour 475 AUS $ gekostet, was für vier Tage und australische Verhältnisse schon angemessen ist, da auch alle Unterkünfte und Mahlzeiten inkludiert waren. Bei solchen „fertigen“ Rundreisen muss einem natürlich bewusst sein, dass hauptsächlich die typischen Touristenattraktionen gezeigt werden. Besonders in Westen Australia würde ich allerdings empfehlen lieber ein Auto zu mieten und die Tour auf eigene Faust zu planen.

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